3 Tipps zur richtigen Verarbeitung von Röntgenbildern

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„Old-School – nein danke!“
3 Tipps zur richtigen Verarbeitung von Röntgenbildern

Die Einführung der neuen Datenschutz-Grundverordnung DSGVO stellte so manche Prozesse in den Zahnarztpraxen auf den Kopf. Die verschärften Datenschutzleitlinien – vor allem im Umgang mit Bildern - veränderten die Abläufe in den Praxen erheblich und stellten einige, bei denen Patientenüberweisungen zur Tagesordnung gehören, vor eine große Herausforderung. Nicht selten machte sich Verzweiflung breit. Denn welche Übermittlungswege sind denn nun für Bilddaten überhaupt noch zulässig? Und wie funktioniert die Röntgenbilderverwaltung?
Über all den neuen Richtlinien, der Bürokratie und der wachsenden Ratlosigkeit, kam es in einigen Praxen sogar zum Supergau: die Rückkehr zu analogen Übermittlungsformen! Röntgenbilder werden immer häufiger wieder per Briefpost versandt.
Viel zu altmodisch! Denn was nützt das modernste Röntgengerät samt höchster Auflösung, wenn die Daten anschließend postalisch versandt werden? Vom zusätzlichen Aufwand, der dadurch entsteht, ganz zu schweigen…
Da dies weder Sinn noch Zweck der DSGVO ist und auch für Sie keine Option sein sollte, haben wir drei einfache und legale Wege für Sie zusammengestellt, damit Sie auch weiterhin modern und progressiv unterwegs sein können:

1. Elektronischer Datentransfer mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Dieses Prinzip funktioniert simpel gesagt nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: während der Absender die Informationen verschlüsselt, kann nur der Empfänger sie mit dem passenden „Schlüssel“ öffnen. Anderen bleibt der Zugriff so verwehrt.

2. Geschlossene und verschlüsselt arbeitende Onlineplattformen

Diese werden von einigen Kassenzahnärztlichen Vereinigungen angeboten.

3. Digitaler Postbrief

Die deutsche Post bietet mit ihrem E-Post-Service die Möglichkeit an, Briefe online abzusenden.

Nun müssen Sie nur noch entscheiden, welcher Weg für Sie der Beste ist. Denken Sie jedoch immer daran, dass Ihre Patienten der Datenweitergabe zuvor schriftlich zustimmen müssen. Falls Sie zusätzliche Fragen zur Röntgenbilderverarbeitung oder zur DGSVO im Allgemeinen haben, sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gerne weiter und möchten verhindern, dass Ihre Praxis über zu viel Bürokratie ins letzte Jahrhundert zurückversetzt wird.

Ihr Dentaqum-Team

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